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Werner Müller mit dem RIAS-Tanzorchester Solisten Rolf Kühn und Macky Kasper
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, snookerbee, krammofoon, Charleston1966, Der_Designer
Autor Eintrag
monokel
Mi Nov 26 2014, 21:12
Registriertes Mitglied #388
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Einträge: 1358
In Absprache mit dem Team, darf ich heute diese Polydor vom 4.7.1951 senden.




Werner Müller mit dem RIAS-Tanzorchester, Rolf Kühn Klarinette - How high the moon
Polydor 48557 A
Mx.-Nr. 2686 KS (4.7.51)

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Werner Müller mit dem RIAS-Tanzorchester, Macky Kasper Trompete - All the things you are
Polydor 48557 B
Mx.-Nr. 2683 KS (4.7.51)

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Barnabás
Mi Nov 26 2014, 21:42
Registriertes Mitglied #385
Dabei seit: Mi Jul 04 2012, 20:37
Einträge: 425
Sau gute Platte!!!!!!!!!!!
Der junge Kühn gibt alles.
Ein aufgehender Hambuger Jazz-Stern der frühen 50er Jahre.

Orchester Müller mal ganz anders gut.

Einer der deutlich besseren Platten der Polydor.


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snookerbee
Mi Nov 26 2014, 21:45

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4668
Eine tolle Sendung!

Die Titel sind richtige Klassiker und wir hören hier neben dem in dieser Zeit allgegenwärtigen Macky Kasper den ganz jungen Rolf Kühn, der grade erst vom Tanzorchester Leipzig zu Werner Müller gewechselt war. Diese Entscheidung verhalf ihm letztlich zu einer Weltkarriere bis hin zu Auftritten in den USA, ua. mit Benny Goodman. Noch heute ist er als kreativer Musiker aktiv und erfindet sich ständig neu - und das im Alter von 85 Jahren!

> CLICK <

Vielen Dank und herzliche Grüße!
Claus

[ Bearbeitet Mo Apr 23 2018, 23:37 ]
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Austroton
Mi Nov 26 2014, 21:55
Registriertes Mitglied #718
Dabei seit: Do Jan 01 1970, 01:00
Einträge: 1194
Sehr schön, vielen Dank. Man kann die Grenze 1950 durchaus überschreiten, ohne deswegen die "Försterliesl" zu spielen. Da wartet noch viel unentdecktes, hervorragendes Material auf uns.
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Nostalphon
Fr Nov 28 2014, 18:58
Registriertes Mitglied #678
Dabei seit: So Apr 06 2014, 08:02
Einträge: 2109
Einfach phantastisch diese Platte, dieser Sound...herrlich!
Die richtige Platte um die Arbeitswoche hinter sich zu lassen und sich auf's Wochenende zu freuen

Danke für's Senden und senden dürfen

Beschwingte Grüße
Jürgen



[ Bearbeitet Fr Nov 28 2014, 18:59 ]
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micha_hoernle
Mo Dez 01 2014, 03:46
Registriertes Mitglied #756
Dabei seit: Do Jan 01 1970, 01:00
Einträge: 143
Ja, der Rolf Kühn! Aber geben wir uns melodieorientierte Jazzer keiner Illusion hin: Ich habe den gerade 85-Jährigen mit seinem Bruder Joachim vor 14 Tagen bei einer Jazz-Matinee in Ludwigshafen erlebt: Immer noch ein Meister seines Fachs, nur leider jeder Melodie abhold geworden - kam wohl eher von seinem Bruder Joachim,, einem der nervigsten Vertreter des deutschen Free Jazz.
Sei es drum, ist ja alles Geschmacksache. Apropos Geschmack: Die beste deutsche Bigband-Aufnahme von "How High the Moon" stammt nicht von Werner Müller, sondern von Kurt Henkels aus Leipzig (hieß übrigens auch "Endstation Mond"): Erstaunlich, was Henkels alles hinbekam, als ihm 1954 seine Starsolisten Kühn (cl), Fischer (tp) und Baumgart (as) bereits abhanden gekommen waren. Entweder Snookerbee stellt das mal hier ein - oder ich, wenn ich die technischen Möglichkeiten dazu habe. Sehr anregend übrigens auch die ungezähmte Einspielung von der damals noch jungen Kurt-Edelhagen-Band und Helmut Zacharias (viol) anno 1951 auf Austroton.
Gnug gschwätzt, sagt der Kurpfälzer - und damit beste Grüße aus Heidelberg,
Micha Hörnle
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snookerbee
Mo Dez 01 2014, 10:36

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4668
"Endstation Mond" kann ich leider nicht vorspielen.

VG Claus
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monokel
Mo Dez 01 2014, 23:50
Registriertes Mitglied #388
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Einträge: 1358
Und ich erst! Wußte ja nicht einmal das es den Titel auf Amiga gibt/gab. Ein Lunachod hätte ich vielleicht *grins . Sorry ... ist ein Scherz!

Liebe Grüße
Michael
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micha_hoernle
Mi Dez 03 2014, 01:53
Registriertes Mitglied #756
Dabei seit: Do Jan 01 1970, 01:00
Einträge: 143
Es gibt noch mehr Mond und Raumfahrt auf Amiga: Ein Jahr vor Sputnik sangen Werner Hass und die Ping-Pongs den Mondfahrt-Boogie (mit Kurt Henkels), sozusagen Lunachod im US-Rhythmus. Offenbar hatte sich das Boogie-Verbot, das ab etwa 1949 galt, doch etwas gelockert (es erschien immerhin 1957 der Werner-Hass-Reißer "Heute spielt der Willi..."). Und da wir schon bei den Raumfahrt-Großtaten des großen sozialistischen Brudervolks sind: Im Musikfilm "Revue um Mitternacht" (1962, also nach der Schellack-Ära) sangen Julia Axen und Fred Frohberg die Zeile (in der Natschinski/Degenhardt-Komposition "Alles dreht sich um Amore": "Die Erde dreht sich um die Sonne und sich selbst im All / Der Sputnik dreht sich um die Erde, schneller als der Schall..."
Gnug geschwätzt, sagt der Kurpfälzer und damit beste Grüße aus Heidelberg,
Micha Hörnle
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