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Der Fremdenlegionär - Franz Browier - 1518
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, snookerbee, krammofoon, Charleston1966, Der_Designer
Autor Eintrag
krammofoon
So Sep 08 2019, 20:17
Schellack-Gnadenhof

Registriertes Mitglied #194
Dabei seit: Mo Jun 27 2011, 20:47
Einträge: 2607
Servus :-)

Tonträgerformat: 10" BEKA - akustischer Umschnitt auf elektrisch

Bestellnummer - falls bekannt: B. 3605-II

Matriznummer - falls bekannt: 15479

Erscheinungsjahr - falls bekannt: 1914 im Original und diese Pressung hier aus 1931.....

Zustand á la "Schellack-Gnadenhof": rauh wie der Wüstensand.....

Sonstiges: meine Antwortsendung auf die gestrige von Michael.....

Viel Freude damit!

Gruss
Georg




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monokel
So Sep 08 2019, 20:32
Registriertes Mitglied #388
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Einträge: 1355
Hier ist das Ganze wohl sehr gekürzt und gesungen, im Gegenteil zu meinem gesprochenen. Es kommt nicht ganz so pathetisch rüber wie der Zander. Liegt wohl an der Kürzung und dem Gesang.
Soll ich jetzt sagen ... danke fürs teilen?
Das gehört wohl zum Zeitgeschmack und zur Geschichte unserer Nation, halt ein weiteres Zeitdokument.

LG
Michael

[ Bearbeitet So Sep 08 2019, 20:34 ]
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Musikmeister
So Sep 08 2019, 20:59
Registriertes Mitglied #226
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Einträge: 1097
monokel schrieb ...

Hier ist das Ganze wohl sehr gekürzt und gesungen, im Gegenteil zu meinem gesprochenen. Es kommt nicht ganz so pathetisch rüber wie der Zander. Liegt wohl an der Kürzung.
Soll ich jetzt sagen ... danke fürs teilen?
Das gehört wohl zum Zeitgeschmack und zur Geschichte unserer Nation, halt ein weiteres Zeitdokument.

LG
Michael


Dies ist eine völlig andere Komposition von Siegwart Ehrlich, der später u.a. "Amalie geht mit`n Gummikavalier" komponiert hat, mit Text von Carl Marx und stammt wie auch das Melodram "Der Fremdenlegionär" von Hermann Mestrum aus der Zeit vor dem 1.Weltkrieg. Von diesem Lied ist es die einzig mir bekannte frühe Aufnahme mit dem guten Sänger Browier, dem Ex-Mitglied des Nebe-Quartetts. Vom Melodram "Der Fremdenlegionär" gab es aus der Zeit um 1913/14 bereits Aufnahmen auf Anker Records, welche bereits Anfang der 20er Jahre neu mit Max Reimer als Sprecher aufgenommen wurde und auf Kalliope/Hermophon Edelklang usw. veröffentlicht wurde, dann auf Homokord rot akustisch, welche dann durch die elektrisch aufgenommene mit Karl Zander erneuert wurde. Diese beiden frühen Versionen des Melodrams gab es. Die bekannteste Aufnahme des Melodrams ist dann aber die grüne Grammophon mit Carl de Vogt vom Sommer 1927, welche man bis ins Jahr 1936 kaufen konnte. Die Neuaufnahmen der 20er Jahre muss man im Kontext nationaler Bestrebungen trotz Rheinlandbesetzung und durch die Fremdenlegion stationierte afrikanische Truppen in Deutschland sehen (Stichwort: "Schwarze Schmach"). Die Platten wurden sehr häufig gekauft. In den 30er Jahren sowie in der Nachkriegszeit blieb das Thema Fremdenlegion auf Schellackplatten präsent. Ich werde auch -wenn gewünscht- noch einiges zum Thema beisteuern. Weiteres kann man auch in Fox auf 78, Heft 23 (Winter 2006) nachlesen. Die letzte mir bekannte Aufnahme des Melodrams ist eine Aufnahme aus September 1931 für Kristall, die im Dezember 1931 veröffentlicht wurde.


[ Bearbeitet So Sep 08 2019, 20:59 ]
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