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T. Heldt u. s. Orch. , an der Wurlitzer-Orgel im UFA-Palast Erwin Christoph - Nachtigalls Liebeslied
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, snookerbee, krammofoon, Charleston1966, Der_Designer
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monokel
Mo Jul 15 2019, 22:56
Registriertes Mitglied #388
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Einträge: 1308
Heute habe ich mir eine arg geschundene Clangor-Platte raus gesucht (zum Anfang jeder Seite sind dicke Scratche und Nadeleinschläge)
Das Orchester klingt hier, im Ufa-Palast am Zoo in Berlin, viel besser als im eigenen Studio. Es klingt viel „weiter“ und der Toning. muß auch hin und wieder (hörbar) nachregeln.
Auch wenn viel Rauschen zu hören ist, ist die Platte interessant. Außerdem ist Onkel Erwin mal wieder zu hören.




Theo Heldt und sein Orchester, an der Wurlitzer-Orgel im UFA-Palast am Zoo Erwin Christoph - Nachtigalls Liebeslied
Clangor Schallplatten-Volksverband T 4475

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Theo Heldt und sein Orchester, an der Wurlitzer-Orgel im UFA-Palast am Zoo Erwin Christoph, Gesang Hans Horsten - Die erste Liebe vergißt man nicht
Clangor Schallplatten-Volksverband T 4476

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[ Bearbeitet Do Aug 15 2019, 16:59 ]
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Polyfar41
Di Jul 16 2019, 08:02
Radiohörer
Registriertes Mitglied #823
Dabei seit: Di Jan 12 2016, 19:31
Einträge: 213
Eine Platte, Jahrgang 1936, mit schönem dezenten Zusammenspiel von Orgel und Orchester, und noch dazu sehr gut restauriert.
Erwin Christoph spielte von 1931 bis 1940 im UFA-Palast am Zoo, Berlin. *)
Es war damals dort üblich, dass im Vorprogramm zu Filmvorführungen auf der Wurlitzer-Orgel musiziert wurde.
Auf Schallplatten machte er Solo-Aufnahmen für Telefunken (1933), Grammophon (1934), Kristall (1935), Clangor (1936) und Tempo (1938).

*) Karl Heinz Dettke: Kinoorgeln und Kinomusik in Deutschland, J.B.Metzler Stuttgart/Weimar 1995

Gruß
Klaus

[ Bearbeitet Di Jul 16 2019, 14:46 ]
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snookerbee
Di Jul 16 2019, 15:56

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4517
Interessantes Experiment! Das Orchester hört sich nicht durchgängig verhallt an. Auf der zweiten Seite scheint mir der Hallanteil viel geringer zu sein. Dort ist auch der Orgelanteil geringer. Es könnte so gewesen sein, dass man Orchester und Sänger im "trockenen" Studio aufnahm und dann eine Platte im Ufa-Palast abspielte, wozu der Organist spielte. Die Mischung vor Ort war dann das komplizierte. Wenn das Orchester zu laut abgespielt wurde (Seite 1 gegen Ende), koppelte das stärker in die Orgelaufnahme hinein und hallte damit mehr.

Nur so eine Idee...

VG Claus
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