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664 - Sonny Boy - Mario Elki - 1929
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, snookerbee, krammofoon, Charleston1966, Der_Designer
Autor Eintrag
snookerbee
So Jul 14 2019, 18:04

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4606



SONNY BOY
Slow-Fox (Jolson, de Sylva, Brown, Henderson)
Tanz-Orchester Mario Elki
TRI-ERGON TE 5626
02749

Im Wachs:
02749m4 [handschr.]
02749
TE 6

Aufnahme: 1929

Das Pressung wurde wohl von einem Umschnitt hergestellt.
Man hört den Ein- und Auslauf des Hintergrundrauschens.

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[ Bearbeitet So Jul 14 2019, 22:36 ]
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Polyfar41
So Jul 14 2019, 19:57
Radiohörer
Registriertes Mitglied #823
Dabei seit: Di Jan 12 2016, 19:31
Einträge: 263
Die Platte habe ich im "Tri-Ergon Sammelnachtrag April - Dezember 1929" gefunden.
Lt. Lange stand sie auch in der Liste NE 09/29, außerdem löst er das Pseudonym Mario Elki mit dem Namen Egon Kaiser auf.
Andere deutsche Versionen des Schlagers z.B. mit Richard Tauber, Harry Steier und Dajos Bela stammen aus den Monaten Mai und Juni 1929.
Damit ist meiner Meinung nach das Entstehungsjahr 1929 bestätigt.

Gruß
Klaus

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snookerbee
Mo Jul 15 2019, 12:45

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4606

Vielen Dank für die korrekte Datierung. Damit verschwindet das "ca." aus dem Titel.

Lange schreibt in der 2. Auflage seiner 78er Hot Dance-Disko das Pseudonym Elki dem Orchesterleiter Carl Robrecht zu (mit Fragezeichen).

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Die Béla-Version ist hier zu hören: > CLICK <

VG Claus
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jitterbug
Mi Jul 17 2019, 09:46
Registriertes Mitglied #501
Dabei seit: Mi Mär 27 2013, 16:49
Einträge: 753
snookerbee schrieb ...


Das Pressung wurde wohl von einem Umschnitt hergestellt.
Man hört den Ein- und Auslauf des Hintergrundrauschens.



Sämtliche Tri-Ergon-Aufnahmen wurden auf Lichtbildton gefertigt ("Tonband") und dann erst umgeschnitten auf Platte. Die Idee war gut, nur die Umsetzung ließ oftmals im Klangbild zu wünschen übrig: So lässt sich Hans Reimann in seiner Zeitschrift "Stachelschwein" immer wieder über die "photographierte Schallplatte" aus...

Wir hören also das Grundschleifen des Tonbandes/Tonfilms, auch eine top erheltene Platte klingt dadurch nicht unbedingt viel besser als eine abgespielte.

Hier im Forum ein Artikel zum Tri-Ergon-Film

Eine fortschrittliche Idee, die sich später mit dem Magnettonband als Standard durchsetzen sollte.

Viele Grüße, Stephan
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snookerbee
Mi Jul 17 2019, 10:27

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4606
jitterbug schrieb ...

Wir hören also das Grundschleifen des Tonbandes/Tonfilms, auch eine top erheltene Platte klingt dadurch nicht unbedingt viel besser als eine abgespielte.


Danke für die Erklärung. Dass sich das technische Verfahren so stark nachteilig auswirkt, hätte ich nicht gedacht! In der unbearbeiteten Überspielung ist das Hintergrundrauschen sogar noch stärker. Und nach Ende der Musik hört man einen lauten Knacks, wenn der Film angehalten wird. Ich konnte diese Fehler etwas abmildern im Zuge der Digitalisierung.

VG Claus
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