Foren

Schellackplatten Rundfunk - Musik ab 1900 :: Foren :: Schellack Sendungen von: :: monokel
 
<< Vorheriger Thread | Nächster Thread >>
Hans Rehmstedt mit seinem Orchester, Ges. Horst Winter - Das wird ein Frühling ohne Ende
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, snookerbee, krammofoon, Charleston1966, Der_Designer
Autor Eintrag
monokel
Sa Feb 23 2019, 18:57
Registriertes Mitglied #388
Dabei seit: Mo Jul 09 2012, 14:03
Einträge: 1225
Eigendlich sind das ja zwei Ilse Werner Titel. Mit einem schönen swingenden Arrangement versehen, hat Hans Rehmstedt diese Titel mit Horst Winter aufgenommen. Ich finde es immer irgedwie seltsam, das der eigendlich weibliche Text eins zu eins auch von den Männern gesungen wurde.
Obwohl es ja damals sehr prüde war, hat sich wohl niemand daran gestossen.
Das trifft ja nicht nur auf diese Platte zu. Da ist z.B. auch noch - Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehn.




Hans Rehmstedt mit seinem Orchester, Ges. Horst Winter - Das wird ein Frühling ohne Ende
Columbia DW.4904
Mx.-Nr. CR 755

Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder





Hans Rehmstedt mit seinem Orchester, Ges. Horst Winter - Du und ich im Mondenschein

Inhalt, Bild oder Datei nur fuer angemeldete Mitglieder


[ Bearbeitet Sa Feb 23 2019, 20:22 ]
Nach oben
Grammophoniker
So Feb 24 2019, 11:29
Registriertes Mitglied #337
Dabei seit: Mi Mär 14 2012, 18:42
Einträge: 366
Hallo Michael,
danke für die beiden schönen Titel.
Mir geht es genau so: Darüber, dass Texte von Männern gesungen werden, die eigentlich für den weiblichen Vortrag geschrieben wurden, habe ich mich auch schon oft gewundert (z.B. Eric Helgar auf Telefunken "Nur nicht aus Liebe weinen...)
Gruß
Stefan.
Nach oben
snookerbee
So Feb 24 2019, 19:05

Registriertes Mitglied #166
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 4358
Sehr schöne Platte! Gratulation zum Fund.

Was die geschlechterspezifischen Texte angeht ist es hier ja nur das Wort "Märchenprinz", welches offenbar nicht passt. Ich denke, dass wir aus heutiger Sicht, wo ja beinahe jede Bemerkung "genderisiert" wird, die Bedeutung dieser Dinge damals überschätzen. Anders als noch in den 1920er Jahren, wo die Lieder teils besonders anzüglich waren, bewertete man das um 1940 vielleicht einfach gar nicht? Aber ich kann mich irren.

VG Claus
Nach oben
 

Forum:     Nach oben

Syndicate diesen thread: rss 0.92 Syndicate diesen thread: rss 2.0 Syndicate diesen thread: RDF
Powered by e107 Forum System