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Schlusnus singt: "AM MEER" (Schubert) 1928
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Charleston1966
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livschakoff
Do Mär 09 2017, 18:04 Druck Ansicht
Dabei seit: Do Feb 21 2013, 13:55
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GRAMMOPHON 24808-B
Matr. 1583 bk 1
Das Meer (Schubert)
Heinrich Schlusnus, Bariton
Franz Rupp, Klavier


Hier erklingt nun eine Vergleichseinspielung zur Interpretation
des Baritons Louis van de Sande, die MUSIKMEISTER
unlängst in seinem Sender präsentiert hat.


Dieselbe Matrize ist in verschiedenen Koppelungen in drei verschiedenen Ausgaben erschienen, und zwar zunächst auf dem teuren Schwarzetikett, dann in der hier vorliegenden "Volksausgabe" und später noch einmal auf dem Violettetikett der mittleren 30er Jahre.
Meines Wissens gibt es sonst keine Schlusnus-Platte, die mit dem Grünetikett erschienen ist

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Musikmeister
Do Mär 09 2017, 19:05
Dabei seit: So Aug 21 2011, 21:23
Einträge: 887



Vielen Dank für diese Aufnahme aus dem Herbst 1928, die van de Sande bei seiner Kristall-Aufnahme sicherlich gekannt hatte. Bin ein Schlusnus-Fan, finde aber die van de Sande-Aufnahme düsterer und bedrohlicher und dadurch einfach besser, bei Schlusnus liegt bei dem gesungenen Wort "Tränen", was glaube ich 3-mal gesungen wird, nicht soviel Kraft drin wie bei van de Sande. Ansonsten habe ich schon vor langer Zeit einen Artikel von Schlusnus angefangen und alle seine Bücher gelesen. Sehr bewegend erzählt die Zeit 1945 in Berlin beim Einmarsch der Russen und sein bitteres Ende 1952. Diese Platte hier wurde ja über Matrizentausch auch in den USA als Brunswick veröffentlicht, die Matrizen waren da sehr begehrt.
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Starkton
Do Mär 09 2017, 22:28
Dabei seit: Mi Okt 05 2011, 21:47
Einträge: 972
Hier ist eine wesentlich frühere Variante von "Am Meer," aufgenommen für die Gramophone Co. in Wien im Oktober 1904 auf 30 cm Platte. Gesungen von Gustav Walter, geboren 1834, nur sechs Jahre nach Schuberts Tod. Kaum zu glauben, dass da ein 70jähriger singt.

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livschakoff
Do Mär 09 2017, 23:38
Dabei seit: Do Feb 21 2013, 13:55
Einträge: 428
Erstaunlich für einen Tenor, mit 70 Jahren noch derart gut bei Stimme zu sein. Vielen Dank für den Link!
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Konezni
Fr Mär 10 2017, 12:30
Dabei seit: So Aug 23 2015, 14:28
Einträge: 84
Das ist wirklich erstaunlich, denn zu dieser Zeit waren die Sänger in der Regel mit 50 abgesungen. Es gibt allerdings noch ein paar Ausnahmen, wie Charles Santley, Georg(e) Henschel oder Lucien Fugère. In neuerer Zeit erstaunten etwa Hugues Cuénod oder als absoluter Altersrekord Johan(nes) Heesters, die noch über 90-, bzw. 100-jährig gestützte Töne von sich gaben.
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snookerbee
Sa Mär 11 2017, 01:12
Dabei seit: Fr Apr 15 2011, 20:12
Einträge: 3730

Kein Wunder, dass die Schlusnus-Fassung eine solche Wiederveröffentlichungs-Folge hatte. Auf mich wirkt diese Aufnahme im Vergleich mit den anderen beiden hier verlinkten Fassungen gradezu mühelos gesungen, völlig selbstverständlich, dass es so klingen muss. Eine für mich verblüffend natürliche Ausführung, etwas, das man als aufführender Musiker immer anstrebt, aber das so selten gelingt...
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schiebermaxe23
Sa Mär 11 2017, 07:27
Radiohörer
Dabei seit: Mi Mai 18 2016, 10:56
Einträge: 559
Schlusnus ist ein heute noch bekannter Bariton,
wird von vielen immer noch verehrt und geliebt.
Viele Grüße
schiebermaxe23
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humoresk
So Mär 12 2017, 17:16
Dabei seit: So Jun 10 2012, 16:06
Einträge: 2672
Ich mag den Bariton sehr, vorbildhaft, ein Meister! Vielen Dank für die schöne Schlusnus-Sendung.

Liebe Grüße

Josef
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