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Louis van de Sande "Am Meer" (1930)
Moderatoren: SchellackFreak, berauscht, Grammophonteam, Formiggini, krammofoon, Charleston1966
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Musikmeister
Mi Mär 08 2017, 21:29 Druck Ansicht
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في البحر

Louis van de Sande mit Klavierbegleitung
"Am Meer" (Das Meer erglänzte)

Aufnahme: ca. Juli 1930
Kristall 6047 = RUSI R 21521
mx. C 609 (10016)



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[ Bearbeitet Mi Mär 08 2017, 21:45 ]
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livschakoff
Mi Mär 08 2017, 22:16
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Vielen Dank für dieses interessante Tondokument (, das nebenbei aufzeigt, woher RUSI die Aufnahmen bezogen hat)!
Immerhin ist es eine Alternative zu Schlusnus' Version.
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Musikmeister
Do Mär 09 2017, 22:04
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1:30: TTTTRRRRRRänen
2:13: TTRRRänen
2:20: TTTRRRRunken
3:08: TTTTRRRänen

Genial!
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livschakoff
Fr Mär 10 2017, 12:16
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Sande, Louis van de, Baß-Bariton, * 15.4.1887 Tilburg (Holland), † 25.7.1954 Berlin;

eigentlicher Name Petrus Aloysius van der Sande. Er erlernte den Beruf eines Anstreichers. Seine Stimme wurde in einem Männerchor in Tilburg entdeckt und am Scharwenka-Konservatorium in Berlin u a. durch Anton Sistermans ausgebildet. 1913 erfolgte sein Bühnendebüt; bereits 1914 wurde er an die Berliner Hofoper berufen. Hier hatte er zumal als Wagnersänger große Erfolge. 1917 sang er an diesem Haus im »Parsifal« in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. Er gastierte an deutschen und holländischen Bühnen, so 1913 in Danzig als Wanderer im »Siegfried«. In den zwanziger Jahren hatte er eine bedeutende Karriere bei Opernaufführungen im Berliner Rundfunk; 1924 bereiste er mit einer von Cornelis Bronsgeest geleiteten Wanderoper Holland, wo er auch bei vielen anderen Gelegenheiten als Konzert- und Opernsänger sowie als Interpret von Operetten-Rollen gastierte. 1930 wurde er Pädagoge an der Kirchenmusikschule des Bischöflichen Ordinariats in Berlin und trat seither vor allem als Oratoriensänger in Erscheinung, gab aber noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg hinein auch Gastspiele auf der Bühne. Große Karriere am deutschen Rundfunk (Berliner Funkstunde).

Über 300 akustische Aufnahmen unter den Etiketten von mehr als 30 Firmen, in erster Linie auf Polydor, aber auch auf Lyrophon, Kalliope, Ultraphon, Odeon, Orchestrola und Homochord; elektrische Aufnahmen auf Telefunken (Ensembleszene aus »Aida«, 1934), Christschall und Artiphon. Der Großteil dieser Aufnahmen entstand in den Jahren 1926-31, die meisten in holländischer, aber eine Anzahl auch in deutscher Sprache.
[Lexikon: Sande, Louis van de. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 21273 (vgl. Sängerlex. Bd. 4, S. 3045) (c) Verlag K.G. Saur]


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